Beschreibung
Spanien im 16. Jahrhundert. Eines Tages erblickt der Jüngling Theodoro Giménez die Liebe seines Lebens. Doch schnell wird ihm klar: Die herrschenden Standesregeln lassen es nicht zu, dass er, ein mittelloser Bauernsohn, um die Hand einer adeligen Tochter anhält. So bricht er auf, um seinem vorbestimmten Schicksal zu entfliehen. Als Abenteurer folgt er dem verlockenden Ruf der Neuen Welt, um in Übersee Reichtum und Ansehen zu erlangen. Während der Überfahrt begegnet er einem geheimnisvollen Sklaven, der in Rätseln über das Leben spricht; die Entdeckungsreise wird zur Suche nach sich selbst. Und als ihm das Leben letztlich auch noch anders begegnet, als erhofft, scheint sein Traum für immer verloren.
Die Geschichte kommt in wunderbar leisen und poetischen Tönen daher, mit einer Würze aus Authentizität und Philosophie. Ein meisterlich erzählter Debütroman von Roger Claus.
Autorenportrait
Schrifsteller zu werden war für den 1978 in Kilchberg bei Zürich geborenen Autor kein sich erfüllender Kindheitstraum, sondern das Folgen einer Berufung, die ihren Weg durch das Studium zu ihm fand. In diesen Jahren entdeckte er, dass es nicht der Inhalt der zu verfassenden Arbeiten war, die ihn faszinierte, sondern die sich darin offenbarende Sprache als Werkzeug.
Schnell wurde ihm bewusst, dass die Sprache weit mehr beinhaltet, denn die blosse Möglichkeit, Sachverhalte, Gedankengänge, Probleme und ihre Lösungsansäzte zu skizzieren. Losgelöst von der durch die Juristerei geforderten Technik wurde sie für ihn zu einer inspirierenden Kunst.
Heute lebt Roger Claus mit seiner Famiie in einem kleinen Weiler in Aeugst am Albis.
Mehr über den Autor unter: www.rogerclaus.ch