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Internationale Direktinvestitionen und ihre Wirkungen auf die Beschäftigung im Investorland

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Erschienen am 23.01.2007, Auflage: 1/2007
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Bibliografische Daten
ISBN/EAN: 9783638603270
Sprache: Deutsch
Umfang: 25 S., 0.52 MB
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Format: PDF
DRM: Nicht vorhanden

Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich VWL - Internationale Wirtschaftsbeziehungen, Note: 2,3, Westfälische Wilhelms-Universität Münster, Sprache: Deutsch, Abstract: Aus dem oben aufgeführten Zitat läßt sich die Frage, die auch dieser Arbeit zuGrunde liegt, ableiten: Dienen Direktinvestitionen der Markterschließung oder der Produktionsverlagerung? Die Antwort ist entscheidend, um die Beschäftigungseffekte von Investitionen bewerten zu können. Traditionell wurden Auslandsmärkte durch Exporte versorgt. Mehr und mehr gewann aber eine Alternative an Gewicht: die Auslandsproduktion. Als deren Instrument dienen Direktinvestitionen, die im Mittelpunkt der Betrachtungen dieserArbeit stehen. Durch Direktinvestitionen und die damit verbundene Auslandsproduktion werden Transaktionen innerhalb von Unternehmen vollzogen, die klassischer Weise auf dem externen Markt stattfinden. Anstelle voninternationalem Handel tritt somit der Intra-Unternehmenshandel bzw. tretenfirmeninterne Märkte. Diese sind Kennzeichen sogenannter multinationalerUnternehmen, die international wirksame Leistungstransaktionen internalisieren, um Transaktionskosten der externen Marktbenutzung einzusparen. In diesem Zusammenhang wird häufig von der Globalisierung der Unternehmen gesprochen als einer neuen Dimension der Globalisierung, die sich heute nicht mehr allein auf den Handel beschränkt, sondern durch die internationale Aufgliederung von Produktionsprozessen auch der Arbeitsteilung eine neue Dimension verleiht. So argumentiert Broll beispielsweise, dass Direktinvestitionen im allgemeinen mehr Freiheitsgrade böten als die externe Marktbenutzung. Entsprechend geht die Globalisierung von Unternehmensstrukturen mit einer dynamischen Entwicklung von ausländischen Direktinvestitionen multinationaler Unternehmen einher. SeitMitte der achtziger Jahre hat das Wachstum internationaler Direktinvestitionen den weltweiten Exportzuwachs deutlich übertroffen. Dies deutet auf die wachsende Bedeutung der Direktinvestitionen als Globalisierungsstrategie hin. Direktinvestitionen definieren sich als Kapitalanlagen zur Gründung eines Unternehmens oder zur Beteiligung mit unternehmerischer Verantwortung an Unternehmen, Produktionsstätten oder Niederlassungen. Sie grenzen sich durch das Kontrollmotiv, also den Wunsch, unternehmerischen Einfluß auszuüben, von reinen Portfolioinvestitionen ab. Des Weiteren stellen Direktinvestitionen dieintensivste Form des Auslandsengagement eines Unternehmens dar und setzen eineBeteiligung von mindestens 10% des stimmberechtigten Kapitals voraus. [...]

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